Die Lizenz zum Erfolg

Business ohne Plan, Ausreden oder Kompromisse

Mit sechs Jahren kam Soheil Hosseini aus dem Iran nach Deutschland. Ohne Vater, ohne Geld, ohne Aussichten. Was er seitdem gelernt hat, gibt er in diesem Buch weiter.

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Porträt von Soheil Hosseini

Soheil Hosseini

Unternehmer und Autor

Es beginnt nicht mit Erfolg.

Soheil Hosseini war sechs Jahre alt, als seine Familie den Iran verließ. In Deutschland wuchs er ohne Vater auf, ohne Geld und ohne die Kontakte, die anderen die Türen öffnen. In der Schule war er der Außenseiter. Seine Erfolgsaussichten lagen bei null.

Heute führt er Unternehmen mit Sitz in der Schweiz und in Dubai. »Die Lizenz zum Erfolg« erzählt, was dazwischen liegt. Und es bleibt nicht bei der Geschichte. Am Ende hältst du den Werkzeugkasten in der Hand, mit dem er angefangen hat.

Der Laptop

Er gehörte eigentlich seiner Mutter.

80 Prozent

Mehr Klarheit braucht niemand.

Die Wand

Er ging hindurch.

Blättere hinein.

Der Anfang des Buches. Mehr verrät er hier nicht.

Soheil Hosseini

Die Lizenz
zum Erfolg

Leseprobe

Hier endet die Leseprobe

Schnall dich an.

Wie es weitergeht, steht im Buch.

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Erfolgsaussichten: null

Das war ich früher: vaterloses Flüchtlingskind, Außenseiter, ohne Ressourcen, Randgruppen-Vollmitglied. Erfolgsaussichten: null. Weißt du, wie sich ein Einbeiniger fühlt, der an einem Wettbewerb im In-den-Hintern-Treten teilnehmen soll? Ja, das wusste ich. Das habe ich erlebt. Und ich habe es nicht vergessen.

Natürlich ist mir bewusst, dass ich nicht der Erste bin, der sich zu diesem Thema äußert. Deshalb ein paar Worte darüber, was mein Buch von den anderen unterscheidet.

Es gibt jede Menge Typen, die dir ihren Weg zum Erfolg verkaufen wollen. Nicht selten sitzen sie im Fond einer Nobel-Limousine und erzählen dir sonst was.

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Etwa dass du nur ihr Buch kaufen und, sagen wir, 5.000 Euro in ihren Fonds einzahlen musst, dann ist dein Weg zur ersten Million so gut wie sicher. Ich sage natürlich nicht, dass alle diese Angebote unseriös sind, aber in vielen Fällen ist die Rechnung durchschaubar. Der Typ muss nur zweihundert Dumme finden, die ihm 5.000 Euro schicken. Dann gibt es einen Millionär mehr. Allerdings nicht unbedingt unter seinen Lesern.

Ich will kein Geld von dir. (Okay, dieses Buch solltest du schon bezahlen, aber das ist ja nur fair, oder?) Ich will dir helfen, so viel Geld zu verdienen, dass du tatsächlich unabhängig wirst. Ganz egal, an welchem Punkt du deinen Weg startest. Ganz egal, was für Voraussetzungen du mitbringst.

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Denn das wichtigste Instrument hast du bereits. Es sitzt zwischen deinen Ohren. Du musst nur lernen, es zu schärfen und zu justieren.

Weil Angriffe am erfolgreichsten sind, wenn sie aus mehreren Richtungen gestartet werden, hat mein Buch auch mehrere Facetten. Zum einen gibt es Momente aus meinem Leben, die zeigen, welche Widrigkeiten auftauchen können, wie man sie löst, wie man mit Triumphen und Rückschlägen (ja, die gibt es auch, gewöhn dich besser gleich daran) umgeht.

Was es an Definitionen, Know-how etc. zu wissen gibt, klären wir im Buch auf dem Weg; du sollst dich schließlich nicht in Vorbereitungen verzetteln, sondern endlich loslegen.

In der Summe findest du hier eine Toolbox, einen Werkzeugkasten, der mir geholfen hat, trotz aller Widerstände mein Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

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Ich sage nicht, dass du all diese Werkzeuge brauchst. Aber ich bin der lebende Beweis dafür, dass diese Tools helfen und funktionieren. Nicht alles muss bei anderen so funktionieren wie bei mir. Aber ohne Werkzeug wirst du nicht weiterkommen.

Am Ende geht es darum, dass du dir deine eigene Toolbox zusammenstellst, mit genau den Werkzeugen, die du für deinen Erfolg brauchst. Dabei kann dir dieses Buch helfen wie kaum ein anderes.

Gut. Da wir das geklärt haben, können wir jetzt anfangen. Wird schließlich höchste Zeit. Also: Schnall dich an, wir starten.

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Anfangen

Auf die Plätze, fertig, los!

„Nach sechs Monaten wirst du entweder auf ein halbes Jahr voller Ausreden zurückblicken oder auf ein halbes Jahr voller Fortschritte.“

Ich wurde im Juli 1991 in Teheran, der Hauptstadt des Iran, geboren. An diese Zeit erinnere ich mich nur sehr schwach. Wir waren nicht reich, aber auch nicht arm. Uns ging es gut. Meine Mutter hatte Design studiert und arbeitete als Schneiderin; gleichzeitig war sie Mutter von zwei Kindern, Sara, meiner älteren Schwester, und mir. Mein Vater verdiente als Zollbeamter seine Brötchen, um für seine Familie zu sorgen.

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Obwohl wir ein ruhiges Leben führten, zumindest habe ich es so in Erinnerung, war das für meinen Vater nicht genug. Eines Tages beschloss er, alles stehen und liegen zu lassen, um nach Deutschland zu flüchten.

Meine Mutter war von dieser Idee nicht begeistert. Es gab keinen ersichtlichen Grund dafür, denn zu dem Zeitpunkt war der Krieg im Iran so gut wie beendet. Mein Vater hat sich jedoch immer durchgesetzt. Wie auch immer, für ihn war es eine beschlossene Sache.

Meine Schwester Sara war sechs Jahre alt und ich vier. Also haben wir unser Leben in der Heimat zurückgelassen, um nach Deutschland auszuwandern.

Ende der Leseprobe

6

Seiten ziehen zum Blättern

Blatt 0 von 3 umgeblättert

Was hängen bleibt.

  • „Zwei Seiten. Dann denkst du an deinen eigenen Montag.“

    Platzhalter · Leser

  • „Keine Belehrung. Eher ein Spiegel.“

    Platzhalter · Unternehmerin

  • „Andere schweigen an dieser Stelle. Er nicht.“

    Platzhalter · Rezension

  • „Ich habe mich oft ertappt gefühlt.“

    Platzhalter · Buchblog

  • „Er erklärt nichts. Er erzählt. Das wirkt länger.“

    Platzhalter · Magazin

  • „Das Kapitel über den Zweifel hätte ich mit 25 gebraucht.“

    Platzhalter · Leserin

„Mir ist egal, woher du kommst. Für mich zählt, wohin du willst.“

Soheil Hosseini

Der Rest steht im Buch.

Seine Geschichte und der komplette Werkzeugkasten. Für alle, die ohne Startkapital, ohne Kontakte und ohne Plan B anfangen.

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